schwerer VKU

Alarmierungszeit:
03.07.2021 15:40
Alarmierungsart:
Vollalarmierung
Einsatznummer:
36 / 2021
Einsatzstichwort:
H2Y VKU PKW-Eingeklemmt (SER2)
Einsatzort:
L 11237 Neustadt - Dreiherrenstein
Fahrzeuge:
Einsatzdauer:
4,25 h
Mannschaftsstärke:
18 + 10 FF Neustadt + 20 von weiteren Feuerwehren
Gesamteinsatzzeit:
46,5 h + 30 FF Neustadt
Weitere Einsatzkräfte:
FF Neustadt, FF Frauenwald, FF Ilmenau, FF Schmiedefeld, FF Vesser, Rettungsdienst mit 3 RTW, NEF, RTH, OrgL, KIT, Polizei

Zu einem der schwersten Einsätze der letzten Jahre wurde die FF Großbreitenbach und FF Neustadt am 03.07.2021 auf die L 1137 zwischen Neustadt und Dreiherrenstein alarmiert. Ein PKW war mit zwei Motorrädern einer Gruppe kollidiert. Alle drei Fahrzeuge gerieten dabei in Brand.

Die zuerst an der Einsatzstelle angekommen FF Neustadt bekämpfte mit dem LF 8/6 die 3 Fahrzeugbrände sowie den daraus entstandenen Vegetationsbrand. Zusätzlich unterstützten sie die Erstversorgung der 3 Fahrzeugführer. Zwei Motorradfahrer verstarben jedoch noch an der Unfallstelle. Das HLF und TLF der FF Großbreitenbach stellten für die Löschmaßnahmen zusätzliches Wasser zur Verfügung. Da die Lage der Einsatzstelle zuerst mit "Rennsteigkreuzung" in Richtung Allzunah angeben war, wurden auch die Feuerwehren Frauenwald, Schmiedefeld und Vesser und der Führungsdienst der FF Ilmenau alarmiert. Die FF Schmiedefeld sicherte die Einsatzstelle aus Richtung Dreiherrenstein, die FF Neustadt mit dem MTW aus Richtung Neustadt. Nach Abschluss der Löschmaßnahmen und Abtransport von 2 verletzten Personen in umliegende Krankenhäuser wurden Einsatzfahrzeuge und Kräfte aus dem Einsatz herausgelöst. Die Sicherung der Einsatzstelle übernahm die FF Neustadt komplett. Das LF 8/6 blieb zur Sicherstellung an der Einsatzstelle. Die zwei unverletzten Motorradfahrer der Gruppe wurden mit dem MTW der FF Großbreitenbach in das dortige Gerätehaus verbracht und seelsorgerisch betreut. Nach der umfangreichen Unfallaufnahme der Polizei wurde die Beräumung an der Unfallstelle von Trümmerteilen unterstützt. Nach Bergung der tödlich verunfallten Personen sowie aller Fahrzeuge wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben und die Vollsperrung aufgehoben.

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